Archive for the ‘unkategoriert’ Category

meine mutter ermahnte mich immer:

Thursday, June 9th, 2011

"dir soll nicht immer alles egal sein!"

gestern muss sein arbeitstag nicht so toll gewesen sein. seine kollegen hatten viel zu tun und es gab probleme, bei denen sie sich allerdings nicht helfen lassen wollten, also so hat er sein ding gemacht. "ach, dass ist mir boogie! ich will mich auch gar nicht weiter damit beschaeftigen."

spaeter frage ich ihn, was er denn morgen an seinem freien tag vor hat. ob er etwas geplant hat, etwas unternehmen moechte oder einfach entspannt das gute wetter genieszen? schwimmen moechte er gehen. mit seiner freundin. "sie ist schwanger.", erzaehlt er. "im fuenften monat." oh wie schoen denke ich mir und frage nach obs denn cool sei. "naja ist ja dann schon das dritte". erstaunt muss ich nachfragen wie alt er denn sei. "sechsundzwanzig", antwortet er mir. "der aelteste ist jetzt 10." er faengt an zu erzaehlen. "sie war eine wochenendbekanntschaft, wir waren kurz zusammen. man hatte halt spass zusammen." sie haben allerdings keinen kontakt mehr, ausser das er unterhalt zahlen muss, wie an die mutter des zweiten kindes. "das hat sich so ergeben. ich haette das kind eh nur alle paar tage fuer zwei stunden sehen koennen. wegen der arbeit. man verschuldet sich eben bevor das leben richtig los geht. dem kind haette dass auch nicht gut getan, also hab ich das gelassen. ach ist auch boogie." wir essen ein eis. und ich denke daran das ich selbst nur zwei jahre juenger bin. mit wem ich auch nur spass hatte. wen ich geliebt habe. aber ein kind? jetzt? die verantwortung, die zeit, das leben, das glueck! haette ich sie genug geliebt, dass sie mir ein kind schenkt? hat sie mich so sehr geliebt, dass sie ihr leben umgestaltet haette? ich bin doch selbst noch ein kind, dass fragen ueber das leben und die welt stellt, weil ich sie mir nicht selbst erklaeren kann. "aber sie heirate ich bestimmt mal. ganz bestimmt. sie ist so eine frau."

zuhause angekommen warte ich auf ihre antwort. sie wollte sich heute abend bei mir melden. oder gehe ich einfach gleich los? nichts zwingt uns. ausser der sehnsucht; dem verlangen; der lust. wir genieszen die zeit; auch allein. jeder fuer sich. keine verpflichtung; kein anspruch; keine erwartung; keine enttaeuschung; kein streit und vorallem keine ketten. ich schulde ihr nichts.

es ist mir nicht egal, was geschehen wird, werde ich ihr sagen, wenn sie mir die tueren oeffnet.

Punk, Techno und das Internet

Monday, May 30th, 2011

Punk, Techno und Das Internet lehrten uns schon:

Kommunismus ist die Zukunft.

Torston E. Höhle - Mai, 2011

Monday, February 7th, 2011

erektion ist ein deutlich schwieriges wort im fronteinsatz. versuche die griech. herkunft zubeleuchten verlieren sich im gekiecher.

der traum

Monday, February 7th, 2011

eines auch noch so kleinem teil, einer rueckkanal-schaltung verbaut in einem radio-auge, ueber das jahr 2011 muss kindlicher kuehner abenteuerlust entsprungen sein. unschuldig und zu allem bereit. die schreckliche wahrheit zu der es geworden ist, haette es gar nicht verstehen koennen, oder haette es nicht wahrhaben wollen.

nie wieder

Saturday, February 5th, 2011

Saturday, December 11th, 2010

die aufgabe der lohnarbeit scheint mir zur zeit lediglich darin zu liegen, dass menschen darin gehindert werden, sich auf das wesentliche zu konzentrieren und zu beschraenken.

bernd naumann

Thursday, November 4th, 2010

Bernd Naumann
fragt sich warum dass leben gerade im jetzt so schoen ist, obwohl das jetzt eigentlich nie ist, sondern nur wird, wahrend es im staendigen kreislauf von vergangenheit und zukuenftigen zirkuliert.

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