Archive for the ‘kommentare’ Category

Tuesday, November 9th, 2010
ich will nicht eine simulierte, inszenierte fremderfahrung erleben;
ich will das echte, das warhaftige leben, den moment spuehren,
    so wie er in meiner, von mir geschaffenen, umwelt geschieht.
disneyland, pornographie und vieles mehr,
sind doch allesamt nur unwahrheiten der kulturindustrie.

feierabend

Monday, November 8th, 2010

die tagesschau in reichweite;
der baudrillard dient als unterlage;

und dass obwohl der agamben die passendere wahl waere.

.tk?^3-1 #2

Sunday, November 7th, 2010
  1. telekommunikation
  2. telekommunisten, redundant -- so lange bis es von jedem gelesen wurde*
  3. telekiffen

bonus: telekinematographie

* grammer win @ gender-faschisten

#1 @ s/mr/maschinenraum.tk

filter?

Sunday, November 7th, 2010

filter?! filter!*

…denn, nur der filter macht die bilder!

…denn, ist der filter noch so nah, zwanzig zuege sind noch da!

…denn, am filter wirds milder!

* Papers

die tragik der beruehmtheit

Tuesday, October 26th, 2010

und alles nur wegen ein wenig medialer aufwerksamkeit.

picard sees your ipad

Monday, September 27th, 2010

and is not impressed

Saturday, September 25th, 2010

dieser abschied von der autorenschaft eines menschen oder einer personengruppe hin zur massenautorenschaft wird, unserer ansicht nach, schnellstens zum untergang der bourgeoisen kunstkinomatographie und ihrer attribute fuehren

vorlaeufige instruktion an die zirkel des »kinoglaz« -- ii. die arbeitsweise des kinoglaz (1926)

jetz ahne ich langsam warum ich damals beim benjamin direkt in den copyfight-mode verfallen bin... kuehle sache 🙂

btw: unter mac os x.6 sl verwende ich auch nur noch rtorrent. dann habe ich mehr resourcen fuer firefox frei...

nicht zu heftig feiern kinder

Monday, September 13th, 2010

via @das_kfmw

ein weiterer kommentar zu google streetview

Sunday, September 5th, 2010

cyborgs sind nicht mehr durch die polarität von oeffentlich und privat strukturiert.

donna haraway: ein manifest fuer cyborgs (1985)

ein kommentar zu google streetview

Thursday, August 19th, 2010

natuerlich koennte ich mich in dieser, fuer mich schon seit einer ewigkeit andauernden, debatte einreihen, aber ich bin muede! wir reden uns die zungen fusslig, die muender trocken und die lippen sproede! ueber den schutz und wichtigkeit der anonymitaet, ueber die kulturelle unsinnigkeit von urheberrecht, ueber das versagen des kapitalismus (nicht erst seit der erfindung des computers) und es nimmt kein ende! daher lasse ich vertov fuer mich sprechen, dessen thesen zum film und sein verstaendniss von technik auch 87 jahre spaeter keinen deut an aktualitaet verloren haben.

"Ich bin Kinoglaz. Ein mechanisches Auge. Ich, die Maschine, zeige euch die Welt  so, wie nur ich sie sehen kann. Von heute an und in aller Zukunft befreie ich mich  von der menschlichen Unbeweglichkeit. Ich bin in ununterbrochener Bewegung,  ich nähere mich den Dingen und entferne mich von ihnen, ich krieche unter sie, ich  klettere auf sie, ich bewege mich neben dem Maul eines galoppierenden Pferdes,  ich rase in voller Fahrt in die Menge [...] befreit von zeitlichen und räumlichen  Eingrenzungen, stelle ich beliebige Punkte des Universums gegenüber, unabhängig  davon, wo ich sie aufgenommen habe. Dies ist mein Weg zur Schaffung einer neu-  en Wahrnehmung der Welt. So dechiffriere ich aufs neue die euch unbekannte  Welt."

Vertov, Dsiga (1923): „Kinoki – Umsturz“, in: F.-J. Albersmeier (Hg.): Texte zur Theorie des Films, Stuttgart: Reclam, 1979, S. 24-38.