Archive for June, 2011

zur aktuellen lage

Friday, June 10th, 2011

http://grooveshark.com/#/album/Nena/126406

Um Mitternacht sitz' ich im Kino
Um Mitternacht lauft das Spatprogramm
Um Mitternacht sitz' ich im Kino
Ich seh' mir alles an

Abgehoben abgefahrn
Fang nochmal von vorne an
Warte auf die zarte Hand
Das Feuer ist noch nicht verbrannt

Einmal ist keinmal

Der Ruf ins andere Land
Das Ziel ist nicht bekannt
Es ist Zeit lass dich gehn
Ist so kurz das Wiedersehn

Einmal ist keinmal

Ich geh' mit dir wohin du willst, auch bis ans Ende dieser Welt
Am Meer, am Strand, wo Sonne scheint, will ich mit dir alleine sein

Und es tut immer wieder gut
Und es tut immer wieder weh
Und es ist irgendwie verruckt
Und es ist irgendwie okay

Kennst du die Satellitenstadt
Die man ins All geschossen hat
Mit Kneipe und mit Supermarkt
Kino, Friseur und einen Park

Hier lebt der Astronauten-Mensch
Als Pionier auf seiner Ranch
Lichtjahre von zuhause weg
Tagein tagaus auf einem Fleck

Satellitenstadt
In der Satellitenstadt
Wie ein Eisberg kalt und glatt

Das ist die Stadt der Zukunfts-Welt
Aus Stahlbeton der ewig hält
Das ist die Welt der Zukunfts-Stadt
Die alles ausser Wärme hat

Und es tut immer wieder gut

meine mutter ermahnte mich immer:

Thursday, June 9th, 2011

"dir soll nicht immer alles egal sein!"

gestern muss sein arbeitstag nicht so toll gewesen sein. seine kollegen hatten viel zu tun und es gab probleme, bei denen sie sich allerdings nicht helfen lassen wollten, also so hat er sein ding gemacht. "ach, dass ist mir boogie! ich will mich auch gar nicht weiter damit beschaeftigen."

spaeter frage ich ihn, was er denn morgen an seinem freien tag vor hat. ob er etwas geplant hat, etwas unternehmen moechte oder einfach entspannt das gute wetter genieszen? schwimmen moechte er gehen. mit seiner freundin. "sie ist schwanger.", erzaehlt er. "im fuenften monat." oh wie schoen denke ich mir und frage nach obs denn cool sei. "naja ist ja dann schon das dritte". erstaunt muss ich nachfragen wie alt er denn sei. "sechsundzwanzig", antwortet er mir. "der aelteste ist jetzt 10." er faengt an zu erzaehlen. "sie war eine wochenendbekanntschaft, wir waren kurz zusammen. man hatte halt spass zusammen." sie haben allerdings keinen kontakt mehr, ausser das er unterhalt zahlen muss, wie an die mutter des zweiten kindes. "das hat sich so ergeben. ich haette das kind eh nur alle paar tage fuer zwei stunden sehen koennen. wegen der arbeit. man verschuldet sich eben bevor das leben richtig los geht. dem kind haette dass auch nicht gut getan, also hab ich das gelassen. ach ist auch boogie." wir essen ein eis. und ich denke daran das ich selbst nur zwei jahre juenger bin. mit wem ich auch nur spass hatte. wen ich geliebt habe. aber ein kind? jetzt? die verantwortung, die zeit, das leben, das glueck! haette ich sie genug geliebt, dass sie mir ein kind schenkt? hat sie mich so sehr geliebt, dass sie ihr leben umgestaltet haette? ich bin doch selbst noch ein kind, dass fragen ueber das leben und die welt stellt, weil ich sie mir nicht selbst erklaeren kann. "aber sie heirate ich bestimmt mal. ganz bestimmt. sie ist so eine frau."

zuhause angekommen warte ich auf ihre antwort. sie wollte sich heute abend bei mir melden. oder gehe ich einfach gleich los? nichts zwingt uns. ausser der sehnsucht; dem verlangen; der lust. wir genieszen die zeit; auch allein. jeder fuer sich. keine verpflichtung; kein anspruch; keine erwartung; keine enttaeuschung; kein streit und vorallem keine ketten. ich schulde ihr nichts.

es ist mir nicht egal, was geschehen wird, werde ich ihr sagen, wenn sie mir die tueren oeffnet.

nackt sein, zu zweit

Wednesday, June 1st, 2011

Being naked and becoming One...
Thanks for making me smile all day long =)