Archive for December, 2010

HaikuLeaks durchsucht die Cablegate-Dokumente

Friday, December 31st, 2010

nach Passagen, die der Form nach japanischer Poesie entsprechen.

heise.de/tp/65 Gedichte aus 1830 Depeschen

Tuesday, December 28th, 2010

hui, da hat doch tatsaechlich jemand noch ein bisschen filter im aschenbecher fuer mich liegen gelassen... 🙂

die uk feiert ihren sieg?

Wednesday, December 22nd, 2010

die uk spricht lieber mit der tlz als mit uns

Wednesday, December 22nd, 2010

"Es gibt keine konstruktive Kritik. Alles wirkt zerstörerisch. Ich hÀtte erwartet, dass man uns zumindest um Erlaubnis fragt."

Tuesday, December 21st, 2010

Son, I am disappoint

Sunday, December 19th, 2010

gegen den summierenden lipdub

Saturday, December 18th, 2010

haltet das bauhaus nicht in einem einzigen »synthetischen« lipdub fest, sondern in vielen momentaufnahmen, zu verschiedenen zeitpunkten und unter verschiedenen bedingungen. malt die wahrheit. schaetzt alles echte und moderne.
dann werden wir keine spielfiguren, sondern echte menschen sein.

knowyourmeme.com/memes/spacekid-and-kicker

Bonus: University Lipdub Bauhaus Weimar Viking,

Thursday, December 16th, 2010

dieses bild, vom frierenden kuenstler in seinem bett der schreibt;
diese romatisch-kitschige vorstellung werd ich bei 12 °C in meinem zimmer doch nie los!

Das LETZTE Kapitel – T22?

Thursday, December 16th, 2010

das was beblieben ist?

auf dem weg zum falken durchquere ich zum wiederholten male den aus schnee und sperrmuell erbauten schuetzengraben, welcher die front zwischen dem raum des privaten (wohnhaus) und dem des oeffentlichen (strasze) bildet. der fussweg wird einmal mehr zum brennpunkt des kulturellen, des ungetruebten zwischenmenschlichen geschehens. ich bewege mich auf zwei personen am ende dieses passes zu in dem es unter den gegeben (wahrscheinlich gleichbleibenden) bedingungen (raum und zeit) zum konflikt (real) kommen wird (virtuell). es muss platz geschaffen werden, wo keiner ist, damit wir drei uns weiterhin fortbewegen koennen, aber noch bevor es zur konfrontation kommen kann trifft man sich im stillstand. es waren zwei kommilitionen, welche die naechtliche ruhe nutzen wollten um die truemmer, der taeglichen schlacht zu sichten, in der hoffnung den einen oder anderen schatz nach hause tragen zu koennen.

als die beiden jungen frauen in alten vhs restbestaenden wuehlen erzaehlte ich die geschichte meiner groszmutter, die im nicht mehr existenten ufa-kino arbeitete und frug mich was wohl mit ihrer vhs-sammlung geschieht, wenn sie eines tages nicht mehr sein wird. wir machten uns zum thema weihnachten und silvester. kurze gedanken zur begrifflichkeit von heimat und wie diese entsteht folgten, sowie der themenpassende buecherfund 'raum und zeit' der jedoch nicht anlass zur weiteren vertiefung gab, sondern lediglich seine augenscheinliche herkunft aus dem jahre 1988.

"FALKEN??" rief ich, nicht weil ich mich selbst daran erinnerte, dass dieser doch mein primaerziel darstellte, sondern da ich falk auf der strasze erblickte, der richtungweisend ein bejaendes handzeichen gab, welchem ich folgend ueber den wall aus schnee auf die strasze sprang und mich ihm und seiner begleitung anschlosz. nachdem ich das 'vorwort' von ingeborg stein und die 'begrueszung' von gerhard schaumann lesen und gerd zimmermanns '"architektur ist gefrorende musik"', authistisch-unhoeflich wie ich bin, ueberflogen hatte, bemerkte ich, dass auch dieser abend im falken wieder einmal im zeichen vertovs stehen wuerde. falk erklaerte seine enttaeuschung ueber die meisten filme mit einer kritik an der (filmischen) narration und das der film doch zu mehr im stande war, was mich gedanklich zurueck an die vhs-sammlung meiner groszmutter brachte, da mich der ehrliche gedanke suchte, dass ihr vhs-archiv, nicht nur durch technischen fortschritt bedingt bereits fuer tod befunden werden kann, als viel mehr durch die tatsache, dass ich in diesem nur hollywood- und defa-klassiker finden werde.

im laufe des gespraechs erlaubte ich mir eine randbemerkung, welche begeisterung die russische avantgarde erlebt haben muesste, wenn sie davon erfahren haette, dass wir es bereits geschafft haben die transaktionskosten fuer informationen (bis auf die kosten zur bereitstellung der infrastruktur) zu elliminieren und das medium unserer zeit selbst keine differenzierung vornimmt. dieser gedanke kam mir zum thema der gleichstellung von arbeit, kunst und wissenschaft und dem marxistischen wunsch nach mehr menschlichkeit durch empatie, dem teilhaben an der lebenswelt der anderen.

nicht nur aufgrund dessen stellt sich mir nun die frage warum gerade dieses weggeworfene und vergessene buch teil der lehrveranstaltung 'Other Spaces - Audiovisuelle SpielrÀume' der UniversitÀt Mozarteum Salzburg ist.

ich begnuege mich damit, dass das nur allzu gut passende thema des "unterrichts" am 16.12.2010: 'Assoziativer/ImaginÀrer Raum 2' ist.

wird nun doch fortgesetzt...

Tuesday, December 14th, 2010

es wird zeit, dass ich luhmanns verdammten aufsatz zum zettelkasten lese. ich kann so nicht arbeiten. mein werkzeug erscheint mir so unzureichend primitiv, obwohl es doch so viel potential beherbergt. dabei will ich doch nur ein utopisch zivilisierter muendiger buerger sein!