Archive for September, 2010

noch etwas mehr aus der zeit

Monday, September 27th, 2010

Der Gründer des Deutschen Museums, Oskar von Miller, hatte sich 1918 an Arnold Sommerfeld gewendet und ihn gebeten, ob er nicht Atommodelle vorschlagen könnte, die “in denen der Elektronenreigen um den Kern kinematisch vorgeführt werden könnte.” Auch wenn Sommerfeld diese, doch recht triviale Visualisierung ablehnte, setzte er sich, gemeinsam mit seinem Doktoranten Wolfgang Pauli in den folgenden Jahren mit der Frage nach einer angemessenen Darstellung des Atoms für die neue Abteilung “Aufbau der Materie” im Deutschen Museum auseinander.

atommodelle auf slow-media

warum ich darauf komme zu verlinken, ist fett markiert. es scheint ein groszes thema dieser zeit gewesen zu sein...

picard sees your ipad

Monday, September 27th, 2010

and is not impressed

Saturday, September 25th, 2010

dieser abschied von der autorenschaft eines menschen oder einer personengruppe hin zur massenautorenschaft wird, unserer ansicht nach, schnellstens zum untergang der bourgeoisen kunstkinomatographie und ihrer attribute fuehren

vorlaeufige instruktion an die zirkel des »kinoglaz« -- ii. die arbeitsweise des kinoglaz (1926)

jetz ahne ich langsam warum ich damals beim benjamin direkt in den copyfight-mode verfallen bin... kuehle sache 🙂

btw: unter mac os x.6 sl verwende ich auch nur noch rtorrent. dann habe ich mehr resourcen fuer firefox frei...

Saturday, September 25th, 2010

das filmdrama kitzelt die nerven. kinoglaz hilft sehen.
das filmdrama umwoelkt die augen und hirn mit sueszem nebel.
das kinoglaz oeffnet die augen, klart das sehen auf.
das filmdrama macht halsschmerzen.
kinoglaz weht einen frischen fruehlingswind ins gesicht, die weite der felder und waelder, die breite des lebens.

kunstdrama und »kinoglaz« (1924)

teilung der funktion

Saturday, September 25th, 2010

teilung der funktionen.
radio-ohr -- das montagehafte »ich hoere!«
kino-auge -- das montagehafte »ich sehe!«
das, buerger, fuers erste anstelle von musik, malerei, theater, kinomatographie und sonstiger kastrierter erguesse.

resolution des rats der drei vom 10.4.1923

frueher sprach man hier auch oft davon, dass die form der funktion folgt...

florian cramer – warum es zuwenig interessante netzdichtung gibt

Friday, September 24th, 2010

warum es zuwenig interessante netzdichtung gibt -- neun thesen von florian cramer, wahrscheinlich aus dem jahr 2001. die thesen sind teilweise sehr detailiert erlaeutert. hier kurz die neun thesen alleinstehend, als vorgeschmack:

  1. das internet ist ein literarisches medium
  2. netzdichtung sollte das internet nicht nur als flüchtiges  aufschreibe- und  distributionssystem nutzen
  3. netzdichtung ist nicht gleich "hypertext"-dichtung
  4. "hypertext" ist nicht gleich computernetztext
  5. "hypertext" fügt dem literarischen "text" nichts hinzu
  6. der browser ist nicht das internet
  7. es gibt keinen multimedialen computercode
  8. netzdichtung sollte computerprozessierte sprache reflektieren
  9. netzdichter sollten auch programmiersprachen beherrschen
via ftp.fortunaty.net/com/textz

Friday, September 24th, 2010

ich glaube ich habe es un(ter)bewusst geschaft, alles was mich seit einigen wochen beschaeftigt und wo es mir schwer viel es richtig zu kommunizieren auf eine einzelne a5 seite zu packen. und ohne zu grosz ins detail gehen zu wollen, hier ein stueck netzdichtung (direkt .pdf) aus der kollaborativen feder von mir, mw und franky.

welcome to teh
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[mr@m18.uni-weimar.de:/mnt/mensa/]$ man maschinenraum

maschinenraum(1)                                                maschinenraum(1)

NAME
        maschinenraum -- playground for hacker, nerds, geeks, cyber organisms,
        little computer people and dreaming electric sheeps @ m18.uni-weimar.de

SYNOPSIS
        maschinenraum user [--build] [--check] [--chill] [--clean] [--discuss]
        [--join] [--leave] [--play] [--rebuild] [--revolutionize]

DESCRIPTION
        maschinenraum offers space for [shy] nerds (with wet romantic dreams of
        cyborgs and electric sheeps) for social/technical interaction and lulz.

ENVIRONMENT
        CYBERANARCHISM
        The social organisation on a (digital) network as one without a
        centralised monopoly on the excercise of force.

BUGS
        Automatic garbage collection does not work yet. Please use --clean ;)

TIPS
        mr@mediathek:~$ du -chs /mnt/lvm/Media/ \n1.9T    total
        In lovly memories to Günther Wehlan. NO W[EH]LAN -- NO PIECE !
        As it was, love would burn on through the night.

MEMBERSHIP
        No membership required! Everyone is welcome to join in, work on a
        project and modify the space whitin the runtime enviroment settings.
        See ENVIRONMENT.

SEE ALSO
        http://maschinenraum.tk/ or gopher://mediathek/ 

                               Eternal September                maschinenraum(1)

we like waffles too

Wednesday, September 22nd, 2010

muss noch weiter ausgefuert werden

Tuesday, September 21st, 2010

aber was slow media fuer das www oder die commandline fuer den umgang mit dem computer ist, ist das kinoglaz fuer den film.

while list; do list; done

Tuesday, September 21st, 2010

oder auch: spass mit schleifen in der bash und symlinks.

# da ich gesehen habe das mein mac os sl z.b. groestenteils die bsd
# versionen nimmt hier die versionen der verwendeten gnu versionen
# unter ubuntu 9.10 server  auf meinem p iii (700 mhz)

$ bash --version
GNU bash, version 4.0.33(1)-release (i486-pc-linux-gnu)
...
$ ls --version
ls (GNU coreutils) 7.4
...
$ ln --version
ln (GNU coreutils) 7.4
...
$ find --version
find (GNU findutils) 4.4.2

####

# erstelle fuer einen ordner absolute gueltige symlinks
# in einem anderem zielordner.

$ ls <absolute/source/path/> | while read FILES;
    do ln -s -T "<absolute/source/path/>$FILES"
                               "<absolute/destination/path/>$FILES";
        done

###

# um die arbeit zu ueberpruefen muss man nun auf ungueltige symlinks
# innerhalb eines verzeichnisses pruefen. folgender command ist dazu
# leider doch nicht geeignet, obwohl die ueberlegung nicht schlecht
# wahr...

$ ls <directory> | while read FILES;
    do test -f $FILES | echo $?;
        done

# test -f <file> testet ob <file> existiert und gibt 0 (vorhanden)
# oder 1 (nicht vorhanden) zurueck, was mittels | echo $? menschen-
# lesbar gemacht wird. da ein symlink aber eine gueltige datei ist
# und nicht auf das vorhandensein des ziels ueberprueft wird,
# gibt der command nun IMMER 0 zurueck und die while-schleife
# laueft ohne fehler durch! also unbrauchbar!!

### ABER

# zum finden von ungueltigen symlinks incl. der ausgabe der
# symlinks mit absolutem pfad

$ find -L <director> -type l

so. vielleicht hat ja jemand von euch was dazu gelernt oder was nicht verstanden, dann bitte gerne nachfragen. jedenfalls hatte ich mit herrn m.t. eine menge spass am geraet und wir haben ne menge in man-pages gewuehlt um uns den mist aus dem ruecken zu leihern. und auch wenn nicht alle versuche von erfolg gekroent waren, so hat man eine menge experimentiert und ne menge uebers geraet gelernt. und ploetzlich waren sachen fuer einen moeglich vor dennen man sich immer gedrueckt hat. wie dem praezisen formulieren eines problemes und der praezisen formulierung einer aufgabenloesung um sich eine menge arbeit zuersparen, investiert man einmal etwas mehr denkschmalz als ueblich.