Archive for the ‘nur so’ Category

Aus eigenem Antrieb zu denken ist immer anstrengender als durch andere.

Monday, January 17th, 2011

So setzt allmählich jegliche intellektuelle Anstrengung bei einem Menschen immer dann aus, wenn er in einer belebten Umgebung lebt, in einer dichten und abwechslungsreichen Gesellschaft, die ihm immer neue Schauspiele, Konzerte, Unterhaltungen und Lektüren bietet. Und zugleich wird sein Geist, der immer betäubter und überreizter ist, ich wiederhole es, zum Somnambulen. Das ist der geistige Zustand vieler Städter. Das Treiben und der Lärm der Straßen, die Auslagen der Kaufhäuser, die wilden und impulsiven Bewegungen ihres Daseins haben die Wirkung von magnetischen Strichen. Ist nicht das städtische Leben in der Tat das konzentrierteste und zum äußersten getriebene soziale Leben?

Les lois de l'imitation (1890) (dt., von Jadja Wolf, Die Gesetze der Nachahmung, Frankfurt am Main 2003, S. 108

Tuesday, December 7th, 2010

ich glaube, die entscheidung ist klar. die kunst hat keinen platz im heutigen leben. sie existiert noch, solange der wahn des romantischen existiert und die anhaenger von schoenem lug und trug noch leben.
gegen die kunst als opium muss jeder moderne kultivierte menschn kaempfen.
luegt nicht!
fotograhiert und lasst euch fotographieren!
haltet den menschen nicht in einem einzigen »synthetischen« portraet fest, sondern in vielen momentaufnahmen, zu verschiedenen zeitpunkten und unter verschiedenen bedingungen. malt die wahrheit. schaetzt alles echte und moderne.
dann werden wir keine spielfiguren, sondern echte menschen sein.

aus: aleksandr rodčenko - gegen das summiernde portraet, fuer die momentaufnahme

fiel mir nur gerade noch mal ein, als man beim fruehstueck die geschichte von pia(zza) zur unterhaltung erzaehlte.

Tuesday, November 30th, 2010

im ofen spruehen die funken, umgeben vom grellen schein der lodernden flammen, waehrend ich mich auf den kommenden nullpunkt vorbereite.

Tuesday, November 30th, 2010

mangelnder respekt vor fremder arbeit resultiert hoffentlich nur aus mangelndem empathievermoegen. alles andere waere sehr schade; aber man hofft ja das beste.

irgendwo im schrank sollte noch mein altes shirt rumliegen auf dem geschrieben steht:

bin ich wahnsinnig weil ich hoffe?

mutschekiepchen

Friday, November 19th, 2010

it's dangerous to go alone! take this.

.tk^3

Tuesday, November 16th, 2010

scp statt cccp

#*

rcp?, sssr?

rsync -avhP /bernd/ anonymous@cyberspace:/home/ed/

Wednesday, November 10th, 2010

entweder haben wir den upload bereits vollstaendig beendet oder wir leben nicht nur auf einem anderen planeten, sondern in einer feldgalaxie, ganz weit entfernt von der erde.

zumindest lebt man ein leben, was vermutlich vielen erdbewohnern, wie das leben eines anderen planeten in einder anderen zeit vorkommen muss.

"immer diese scheisz cyber-hippies und cyber-anarchisten"

…schallt es von unten hinauf in meinen elfenbeinturm oder von aussen in meine waldhuette. alles eine frage der (selbst-)betrachtung, wie ich finde.

die tragik der beruehmtheit

Tuesday, October 26th, 2010

und alles nur wegen ein wenig medialer aufwerksamkeit.

wir habens doch gesagt!

Tuesday, October 19th, 2010

drinvorab: ICH WAR ES DIESMAL WIRKLICH NICHT! ECHT JETZ, VERSPROCHEN.

aber nun zur sache: vor nun mehr als einem semester wurde u.a. im rahmen des laborprojekts "mediensicherheit", sowie von einzelpersonen, darauf hingewiesen, dass das einspeisen und ausfuehren von javascript auf den pinnwaenden der bauhaus-universitaet weimar moeglich ist und daraus massive sicherheitsluecken entstehen koennen. bis heute wurde diese sicherheitsluecke nicht geschloszen.

dass auf meinen privatblog umgeleitet wird ist eher humorvoll zu verstehen, erfolgte aber ohne meine aufforderung bzw. einverstaendniss, aber ich finds gut :)

noch etwas mehr aus der zeit

Monday, September 27th, 2010

Der Gründer des Deutschen Museums, Oskar von Miller, hatte sich 1918 an Arnold Sommerfeld gewendet und ihn gebeten, ob er nicht Atommodelle vorschlagen könnte, die “in denen der Elektronenreigen um den Kern kinematisch vorgeführt werden könnte.” Auch wenn Sommerfeld diese, doch recht triviale Visualisierung ablehnte, setzte er sich, gemeinsam mit seinem Doktoranten Wolfgang Pauli in den folgenden Jahren mit der Frage nach einer angemessenen Darstellung des Atoms für die neue Abteilung “Aufbau der Materie” im Deutschen Museum auseinander.

atommodelle auf slow-media

warum ich darauf komme zu verlinken, ist fett markiert. es scheint ein groszes thema dieser zeit gewesen zu sein...